Schluckstörung

Schluckstörung (Dysphagie)

Die Dysphagie ist eine erworbene Schluckstörung.

Ursachen können Hirnerkrankungen, Hirnverletzungen oder Muskelerkrankungen

im Säuglings-, Kindes- und Erwachsenenalter sein.

Dysphagien treten auch häufig zusammen mit akuten Schlaganfällen, aber auch bei anderen neurologischen Erkrankungen auf.

Die Schluckstörung führt zu einer Beeinträchtigung bis hin zum Verlust des Essvorganges,

deshalb werden stark Betroffene anfangs über eine Magen- oder Nasen-Sonde ernährt.

 

Wichtige Reflexe wie der Schluckreflex und der Würgreflex fallen bei Sensibilitätsstörungen aus, Schutzfunktionen wie Räuspern und Husten fehlen.

Feste und flüssige Speisen können so in die Luftröhre bzw. in die Atemwege gelangen.

Im schlimmsten Fall führt dies zu einer erhöhten Körpertemperatur oder zu einer Lungenentzündung.

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